Wann?

Die Schuldenkrise habe „globale Ausmaße“ und sei eine Krise von „systemischer Dimension“. Sagt nicht irgendein Altkommunist, sondern Weiterlesen

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Frohes Neues Jahr!

Was sollen wir nun davon halten? Bald ist es 2012. Geht die Welt nun unter oder Weiterlesen

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Autorität – eine Projektion voller Widersprüche

Wofür brauchen wir Menschen Autoritäten? Sind diese ein überflüssiges Relikt autoritärer Zeiten oder einfach notwendig, damit unser Zusammenleben funktioniert? Das Thema Autorität rückt derzeit vielfach in den Fokus Weiterlesen

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Placebos – Heilen durch Lügen?

In einem Artikel vom 3.8.2010 berichtet die Süddeutsche Zeitung über Neues aus der Placeboforschung. Placebos, das sind Scheinmedikamente, die aber trotzdem wirken Weiterlesen

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Wohin mit der Angst Teil 2

Die Angst inmitten der Achterbahn der Gefühle

Keine zwei Wochen und eine Achterbahn der Gefühle später sind „wir“ nun doch ausgeschieden. Nach frischem, frechen Spiel gegen England mit einer Portion Dusel und einer Kostprobe von überirdischem Fußball gegen das Team Maradonas nun die harte Bauchlandung gegen Spanien.
Und wie lauten die Erklärungen für diese unerwartete Pleite der Mannschaft, die doch schon vorzeitig weltweit das Recht auf den WM-Titel zugesprochen bekommen hatte? Man habe „mutlos“ gespielt. Wie ist das zu erklären, dass unsere Jungstars es doch wieder mit der Angst zu tun bekamen?

Eigentlich ist das Muster ganz einfach zu erkennen: immer wenn es mehr zu verlieren als zu gewinnen gab, hatten sie Angst. Das war nach dem grandiosen Start in der Vorrunde der Fall, der nicht mehr zu toppen schien. Und jetzt wieder, als nach famosen Auftritten in Achtel- und Viertelfinale das Endspiel schon so gut wie sicher schien, aber das Halbfinale leider noch nicht ausgetragen war. Sowas macht Angst. Es gibt nichts mehr zu gewinnen, weil der Sieg ja schon eingeplant ist. Aber er kann noch verspielt werden. Womit wir wieder bei der Frage wären: wohin mit der Angst?

Was mich beim Fußball unter anderem so fasziniert, ist, wie er uns Projektionsflächen für den Umgang mit unseren Gefühlen und unseren Strategien der Lebensbewältigung anbietet. Die Identifikationsmöglichkeiten sind scheinen weltweit wirksam. Und der Jubel in dem einen Land korrespondiert notwendigerweise mit der Trauer im anderen. Tragische Helden wie der ghanaische Stürmer Gyan, der die Hoffnungen eines ganzen Kontinents in buchstäblicher letzter Sekunde an die Latte donnert, sie spiegeln uns unser urmenschliches Drama, das sich zwischen Gelingen und Scheitern immer wieder neu aufspannt, und das im Flachland verödet, wenn alles seinen abgesicherten voraussehbaren Lauf nimmt.

Aber der Preis der Unvorhersehbarkeit des Fußballs ist – Ungewissheit. Und wenn wir diese nicht voll und ganz begrüßen – und wer mit ein bißchen Leidenschaft im Herzen kann das schon, wenn die eigenen Helden auf den Platz laufen? – dann ist der Preis die Angst. Und wieder einmal mussten wir Zeuge werden, wie unser Team spielte als hätten sei Blei in den Adern, wo Tage zuvor noch Champagner sprudelte.

Indem wir unsere Angst verleugnen oder mit plumpem positiv Denken zu entsorgen trachten, kehrt sie oft im ungünstigsten Moment zurück. Das ist das menschliche Drama, das uns Lahm & Co vorspielen. Ich empfinde große Dankbarkeit und Zuneigung dafür, das miterleben zu dürfen. Und ich plädiere dafür, der Angst Würdigung zuteil werden zu lassen, und ich bin neugierig, welche Wirkung das auf den Fußball haben könnte. Für die Trauer haben unsere Jungs das schon weitgehend geschafft. Lahm scheut sich nicht, mit Tränen in den Augen und gebrochener Stimme ein Interview zu geben und zu seiner Trauer zu stehen. Das berührt mich.

Ich erlebe zuweilen, wie es in meinem Leben wirkt, wenn ich meine Angst soweit umarme, dass sie mich nicht mehr blockiert, sondern mich wieder frei gibt für mein eigentliches Spiel, genannt mein Leben.

Und was meinen Sie, wenn ich Sie frage: wohin mit der Angst? Trauen Sie sich zu antworten? Oder lieber nicht?

In jedem Fall grüße ich Sie herzlich

Saleem Matthias Riek

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Wohin mit der Angst?

Vor dem entscheidenden Vorrunden Endspiel gegen Ghana waren sich alle deutschen Spieler inklusive Trainer demonstrativ einig, dass man keine Angst habe vor der Blamage, schon nach der Vorrunde aus dem Turnier auszuscheiden. Man war sich sicher, weiter zu kommen. Und so kam es dann auch. 1:0, Deutschland ist eine Runde weiter. Soweit so überzeugend.
Wenn da nicht auch das übernervöse Spiel der deutschen Mannschaft gewesen wäre. Und im Nachhinein wurde es dann auch zugegeben: diese jungen Spieler hätten eben Angst gehabt, als erste deutsche WM Auswahl in der Vorrunde zu scheitern und so in die WM-Historie einzugehen. Kann man ja verstehen. Aber warum konnte oder wollte das vorher keiner zugeben?

DFB Team

Wie im Fußball, so im Leben. Die Faszination Fußball ist weltweit so groß, da müssen ganz archaisch-menschliche Qualitäten angesprochen sein, die zum Ausdruck kommen und kulturübergreifend reichlich Identifikationsmöglichkeiten schaffen. Und eine davon ist: wie gehen wir damit um, wenn wir vor etwas Angst haben? Und wenn dies unserer Ansicht nach auf keinen Fall passieren darf? Sind wir uns dann sicher, dass der Fall nicht eintreten wird? So wie bei Atomkraftwerken, bei Finanzkrisen oder demokratischen Wahlen?

Was spricht dagegen, uns unsere Angst einzugestehen? Philip Lahm als deutscher Kapitäne tat freimütig kund, das habe er bei Bayern München gelernt: sich nur das Positive vorstellen, sich mit dem Negativen gar nicht erst zu beschäftigen. Klingt, als haben die Bayern-Verantwortlichen das Buch „The Secret“ gelesen: wir müssen eben einfach dran glauben, dann wird das schon! Ich frage mich ja schon lange, was passieren würde, wenn auch andere Trainer das Buch lesen, entsprechend vorgehen und dann keiner mehr verlieren kann. Wer würde dann die WM gewinnen?

Aber hat nicht auch ein anderer deutscher Kapitän – er ließ sich allerdings Führer nennen – ganz fest an den Endsieg geglaubt? Und dann auch noch jeden Zweifel daran bis zum bitteren Ende gnadenlos verfolgt? Ein sehr böser Vergleich, ich gebe es zu. Und ich mag Philip Lahm, er ist ja absolut unschuldig in seiner Art, und sein sehr menschlicher Führungsstil ist gerade auch für eine deutsche Mannschaft aller Ehren wert. Aber diese Philosophie des „Bloß die Angst nicht spüren, bloß keine Angst vorher zugeben, sonst geht es schief“, die hat eben durchaus ihre Gefahren. Siehe Weltklima, siehe Wirtschaftsystem, siehe Gentechnik, etc. pp.

Rede ich nun also der deutschen Sekundärtugend, dem sich Sorgen machen, das Wort? Nein. Ich plädiere mal wieder dafür, das Paradox anzuerkennen, das darin liegt, uns voll und ganz für das zu engagieren, was wir uns wünschen, und an seinen Erfolg zu glauben, UND die Ängste dabei nicht zu verdrängen, sondern sie anzuerkennen und sie dann quasi auf den „Beifahrersitz“ zu setzen. Sie dürfen dasein. Wir fühlen sie, und sie kann unsere Motivation sogar noch beflügeln. Aber am Steuer, da sitzt doch am besten die Seite, die weiß wo ich hin will.

So werde ich also das Spiel gegen England morgen voller Zuversicht anschauen, gepaart mit meiner Sorge, dass „wir“ doch auch ausscheiden könnten, und mir selbst bei meinen Gefühlsachterbahnen zuschauen und sie genießen. Und mich daran erinnern, es ist ja „nur“ Fußball.

Aber, in diesen Tagen, da sich Angela Merkel anschickt, den G20 Gipfel der Regierungschefs für einen Besuch des Schicksalsspiels Deutschland gegen England kurzzeitig zu schwänzen, was kann da eigentlich noch wichtiger sein als Fußball?

Ich grüße Sie herzlich

Saleem Matthias Riek

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Nachrichten, die wir gerne lesen würden – Vol. 1

Reichendemo am Starnberger See

Nach der Kritik, die die schwarz-gelben Koalition schon von allen Seiten einstecken musste, jetzt auch das noch: die Reichen mucken auf. Auf Plakaten und in Sprechchören fordern Sie: „Besteuert uns endlich so, wie wir es verdienen!“ Und „lieber in sozialen Frieden investieren als den Ruin der freien Marktwirtschaft und des Finanzsystems riskieren!“ © Die Zeit
Bei strahlend blauem Himmel sind Sie zu hunderten als ein buntes Völkchen auf der Seepromenade von Starnberg unterwegs, wo sonst nur die Schönen und Reichen die neuesten Modekollektionen aus Paris oder Milano zur Schau stellen. Aber auch diese Gruppe ist heute hier zahlreich vertreten. Der sonst zu ihrer Garderobe passende leicht überhebliche Gesichtsausdruck ist heute einer erfrischen Lebendigkeit und engagierten Entschlossenheit gewichen, obwohl das in all den per Lifting gestrafften Gesichtszügen gar nicht so leicht zu erkennen ist.

Die Wochenzeitung die Zeit hatte vergangene Woche, am 17. Juni 2010, schon gemeldet:
„ Die Reichen seien bereit, ihren Beitrag zu leisten. Das ist auch das Ergebnis einer Studie, für die der Reichenforscher Thomas Druyen 500 Vermögende befragte. Demnach sind die Reichen in ihrer Bereitschaft zu geben weiter als erwartet. Drei Viertel der Befragten würden gern mehr Verantwortung übernehmen.“

Am Rande der Veranstaltung machte das Gerücht die Runde, dass ab nächsten Montag jede Woche eine Demo Kö auf der Münchner Maximilianstrasse und zeitgleich auf der Düsseldorfer Königsallee stattfinden werde, solange bis das Steuersystem die wirklich Vermögenden gerecht an den gewaltigen gesellschaftlichen Aufgaben beteilige. Der Slogan – dies sickerte bereits durch – werde dann „Wir sind das Geld!“ lauten. Wie das zu verstehen sei, das wollte vor der Kamera niemand kommentieren.

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Vom faulen Apfel zum Finanzmakler

Wie Sie aus einem faulen Apfel mehr machen können.

Fauler Apfel Stellen Sie sich vor, Sie beißen in einen Apfel. Er sieht gut aus, aber beim Reinbeißen merken Sie, das er innen faul ist. Der Vorfall ist ja eigentlich ganz alltäglich. Aber was machen wir draus? Hier können Sie erfahren, wo und wie Sie im Leben die Weichen stellen.

0. Sie machen sich gar nichts draus.

Sie beißen hinein, merken, dass er faul ist, werfen ihn weg, und damit ist die Sache erledigt.

Nun ja, da läge mehr drin, meinen Sie nicht auch?
Hier finden Sie vier Möglichkeiten, mehr daraus zu machen. Auch geeignet zur Selbstdiagnose. Sind Sie Typ a, b, c, oder gar d?

1. Mit Hilfe Ihrer Gefühle wird schon mehr draus:

Sie beißen hinein, merken dass er faul ist, und
a) fangen an sich zu ärgern.
b) bekommen es mit der Angst zu tun.
c) werden traurig.
d) freuen sich.

2. Und Ihre Gefühle kommen ja nicht von ungefähr, Sie haben gute Gründe,
schließlich…
a) … war der Apfel teuer.
b) … könnte er Sie krank machen.
c) … hatten Sie sich so auf ihn gefreut.
d) … sehen Sie es positiv und werden immer Ihren Gewinn daraus ziehen.

3. Und Ihre Überlegungen lassen sich leicht untermauern,
denn
a) wenn er schon so teuer ist, hätte er nicht faul sein dürfen.
b) Sie haben schon früher auf Nahrungsmittel empfindlich reagiert.
c) Sie hatten ihn sich als gesunden Genuss für zwischendurch eingesteckt.
d) Sie hätten darauf wetten können, dass er faul ist.

4. Und obendrein ist dies alles ja heutzutage kein Einzelfall,
weil..
a) … man ja heutzutage ständig übers Ohr gehauen wird.
b) … Nahrungsmittel heutzutage immer mehr zur Gefahrenquelle werden.
c) … es heutzutage kaum noch etwas gibt, was Genuss ohne Reue verspricht.
d) … man heutzutage mit faulen Wetten viel verdienen kann.

5. Also ziehen Sie die einzig nahe liegende Konsequenz:
a) Sie werden in Zukunft niemandem mehr trauen, auch dem Bioladen nicht.
b) Sie nehmen demnächst Ihre Wünschelrute zum Einkaufen mit.
c) Sie werden sich noch konsequenter von jeglichem Genuss unabhängig machen.
d) Sie werden Börsenmakler!

Schon die Bibel hat ja eindrücklich darauf hingewiesen, dass aus einem Biss in den Apfel mehr werden kann. Aber diese Geschichte von der Erbsünde ist so negativ, finden Sie nicht?
Denken Sie positiv, und aus Ihnen wird noch was! Zum Beispiel Finanzmakler!

Herzlich grüßt Sie

Saleem Matthias Riek

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Die Dunstglocke des Schweigens

Sexueller Missbrauch, in Internaten und insbesondere in der katholischen Kirche, ist derzeit allerorten in den Schlagzeilen. So wichtig es ist, dass diese Vorgänge ans Licht kommen, so fehlt mir in den Kommentaren besonders eines: was ist denn ein für ein Kind wirklich unterstützender Umgang mit der Sexualität? Aus lauter Verunsicherung, bloß nicht missbräuchlich zu handeln, wird manches zum Tabu und eine neue Dunstglocke des Schweigens breitet sich aus. Wenn das so weiter geht, dann werden bald Kinder wieder in Unterwäsche unter die Dusche geschickt, so wie es allen Ernstes in einem katholischen Kinderheim in Düsseldorf noch Ende der 70er Jahre vorkam, als ich dort Zivildienst ableistete.

Den Missbrauch zu thematisieren ist nur ein erster Schritt. Bleibt es dabei, wird die Dunstglocke des Schweigens wieder genau die Brutstätte erschaffen, die den Missbrauch begünstigt. Die eigenen Unsicherheiten im Umgang mit Sexualität zu thematisieren und besonders die naheliegenden Unsicherheiten darüber, was ein förderliches, respektvolles Umfeld für die gesundes Sexualentwicklung eines Jungen oder eines Mädchen ausmacht und was nicht, das braucht vielleicht noch mehr Mut als jetzt endlich den Tätern die Schutz des Schweigens zu entziehen. Ich jedenfalls habe als Kind am meisten darunter gelitten, dass über Sex höchstens in Andeutungen kommuniziert wurde.

Was meinen Sie?

Herzlich

Saleem Matthias Riek

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Ich konsumiere, also bin ich!

Es klingt wie eine Satire. Aber kann uns heute noch etwas überraschen? Pünktlich vor Ostern fand ich diese Meldung:

„Die kürzlich gegründete freikirchliche Gesellschaft zur Förderung des freien Konsumtentums hat in ihrer ersten – kostenpflichtigen – Pressekonferenz eine zeitgemäße Fassung der unglücklicher Weise mehr und mehr in Vergessenheit geratenden zehn Gebote vorgelegt. Eine Neufassung sei zur Überwindung der weltumspannenden Wirtschaftskrise und der daraus resultierenden wertebezogenen Orientierungslosigkeit dringend geboten, so Pressesprecher Wolf Rack. Für Änderungswünsche aller Art sei die Gesellschaft jederzeit offen, denn Wirtschaftswachstum sei von keiner Ideologie abhängig, sondern wertneutral. Hier die vorgeschlagene Fassung:

1. Ich bin Kon Sum, dein Gott.
1. a) Du sollst keine fremden Götter neben mir haben, vor allem keine, an die zu glauben allzu billig ist.
1. b) Du sollst dir kein Bildnis machen, sondern eines im regulären Einzelhandel erwerben.
2. Du sollst die Namen Gottes nicht missbrauchen. Respektiere das registrierte Warenzeichen Kon Sum®.
3. Gedenke, dass du den Sonntag heiligst. Mit etwas Aufwand findest du verkaufsoffene Sonntage auch in deiner Region.
4. Du sollst Vater und Mutter ehren. Durch sie habe ich das Wirtschaftswunder vollbracht.
5. Du sollst nicht morden, vor allem keine solventen Konsumenten.
6. Du sollst nicht ehebrechen, es sei denn um Konsumentennachwuchs zu zeugen.
7. Du sollst nicht stehlen, sondern bereit sein, für alles und jedes zu bezahlen.
8. Du sollst über deine Kaufgewohnheiten kein falsches Zeugnis geben.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, sondern dir deine eigene Shopperin leisten.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Sorge dafür, dass er stets deines begehrt und mithin zukunftsweisend investiert.

Die Gesellschaft geht aufgrund überzeugender wissenschaftlicher Beweise davon aus, dass heute nur noch das wert geschätzt wird, was auch etwas kostet. Deswegen ist das Lesen dieser zehn Gebote sowohl gemeinnützig als auch gebührenpflichtig. Eine Software zur Errechnung Ihrer individuellen Gebührenhöhe finden Sie hier.
Der Erlös kommt der Gesellschaft zur Förderung der Konsumtempel ( eine 100%ige Tochter der freikirchlichen Gesellschaft zur Förderung des freien Konsumtentums) zugute.
Die Gesellschaft bietet in Kürze auch meditativ-kreative Kurse zur Selbstfindung an: „Zeig mir Dein Konsumverhalten und ich sag Dir, wer Du bist.“

Da bleibt einem doch echt die Spucke weg. Ich brauche jetzt sofort was zu trinken Oder fällt Ihnen noch etwas dazu ein?

Herzlich

Saleem Matthias Riek

PS: gegen eine geringe Gebühr teile ich Ihnen selbstverständlich die Quelle diese Meldung mit…
… wenn Sie denken „Ich bin doch nicht blöd®“ schauen Sie mal hier hinein.

Konsum - Logo!

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